Das Ledersofa – ausdauernder Begleiter mit Stil

Oktober 7, 2013  | 
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Keine Frage: Wer sich ein Ledersofa zulegt, hat gewisse Ansprüche an seine Wohnungseinrichtung. Denn Leder hat einfach einen Touch von „edel“, sieht gut aus und macht was her. Dabei müssen auf ein Ledersofa weder Menschen mit kleinerem Budget noch Familien verzichten.

Glattes oder raues Leder?

Echtes Leder ist etwas Besonderes. Ob im Auto oder im Wohnzimmer, ob mokkabraun oder cremefarben: Optik und Haptik sind mit keinem anderen Material zu vergleichen. Weich und doch griffig fühlt es sich an, und ist dabei robuster als man denkt. Damit kommt überraschenderweise für Familien ein Ledersofa sogar eher in Frage als ein Stoffsofa. Allerdings ist auch dies wieder abhängig von der Machart des Ledersofas.

Grob kann man Ledersofas in Glatt- und Rauledersofas unterscheiden. Ein Ledersofa mit glattem Leder ist dabei unempfindlicher und kann leichter gereinigt werden. Denn bei Glattleder liegt die Haut- oder Narbenseite nach aussen. Das gut einem Millimeter dicke Leder ist extrem strapazierfähig, weich und glatt. Zudem lässt es sich leichter färben als Rauleder und ermöglicht deshalb eine grössere Farbpalette. Typische Glattledersorten sind Anilin- oder Semianilinleder.

Raues Leder dagegen fühlt sich samtiger an, ist dafür weniger dehnbar und weniger für Falten anfällig. Allerdings ist es empfindlicher; deshalb sind Ledersofas aus Rauleder oft mit einer Polyurethanschicht versiegelt, um den Zutritt von Feuchtigkeit zu unterbinden. Die Versiegelung macht auch Ledersofas aus Rauleder eingeschränkt auch für Familien nutzbar. Nubuk-, Velours- und Wildleder sind typische Rauledersorten.

Das Ledersofa – wie ein guter Wein…

Ein Ledersofa kann, die richtige Pflege vorausgesetzt, ein lebenslanger Begleiter sein. Dafür sollte es zunächst einmal mit echtem und möglichst hochwertigem Leder bezogen sein. Denn seine charakteristischen Eigenschaften bekommt ein Ledersofa erst durch seinen Bezug. Gutes Leder ist nämlich ein sehr strapazierfähiges, wasserabweisendes Naturprodukt. Im Grunde ist ein Ledersofa ein sehr unkompliziertes Möbelstück: Licht, Sonne und Abrieb hinterlassen mit der Zeit keine Ruine, sondern eine posche Patina. Wie bei einem hochwertigen Wein: Ein Ledersofa wird mit der Zeit immer besser. Allerdings sollte die Lichteinstrahlung nicht zu intensiv sein. Dann kann sich das Ledersofa an den betroffenen Stellen unschön verfärben.

Leder wird oft als kaltes Material empfunden. Doch dieser Eindruck ist nur bedingt wahr. Ist ein Ledersofa mit sehr hochwertigem Leder bezogen, erwärmt es sich sogar sehr schnell. Ganz nebenbei können Sie auf diese Weise beim Probesitzen auch gleich die Lederqualität testen.

Der ganz grosse Vorteil von Ledersofas liegt aber in ihrer Reinigung. Flecken lassen sich sehr leicht – viel leichter als bei Stoffsofas – abwischen, und hinterlassen kaum oder gar keine Spuren. So kann der verschüttete Rotwein nicht einmal einem schneeweissen Ledersofa etwas anhaben – machen Sie das mal mit einem Stoffpendant…

Das Ledersofa richtig pflegen

Bei aller Robustheit: Auch ein Ledersofa braucht Pflege. Am besten stauben Sie das Ledersofa einmal wöchentlich mit einem weichen Baumwolltuch ab. Einmal monatlich sollte das Ledersofa feucht gewischt werden. Von Zeit zu Zeit macht auch eine Behandlung mit einem speziellen Lederpflegemittel Sinn. Hier gilt allerdings: besondere Vorsicht! Denn Fleckenentferner, Lösungsmittel, Bohnerwachs, Terpentin, Schuhcreme oder Hautfett können dem Ledersofa empfindlich schaden. Das Material könnte porös werden, Risse oder dunkle Flecken bekommen, die Sie nicht wieder entfernen können.

Zu stark sollte man das Leder des Ledersofas auch nicht reiben oder rubbeln, weil dadurch hässliche Glanzflecken entstehen können. Kleine Verschmutzungen entfernen Sie am besten mit ein Gummibürste oder einem farblosen Radiergummi. Saugen Sie Feuchtigkeit sofort mit einem Tuch auf; handelt es sich dabei um Fett, tupfen Sie die Stelle am besten mit stark verdünnter Essigessenz ab. Ein Ledersofa mit rauem Leder können Sie übrigens auch staubsaugen. Generell sollten Sie zu starken Lichteinfall und Wärme vermeiden. Wenn das Leder austrocknet, verliert es seine Straffheit und damit seine herausragendste Charakteristik.

Die Lederqualität erkennen

Die Qualität eines Ledersofas können Sie noch im Geschäft leicht testen. Fühlt sich das Material weich, geschmeidig und nicht zu kalt an, handelt es sich um hochwertiges Leder. Prüfen Sie auch, ob das Leder überall gleich stark ist. Direkt vor Ort können Sie auch einen Farbtest machen. Feuchten sie dazu ein Taschentuch leicht an und drücken Sie es etwa eine Minute lang auf das Ledersofa. Bleibt das Tuch weiss, haben Sie hochwertiges Leder vor sich. Das Leder wird dann auch später nicht abfärben. Verfärbt es sich, wurde das Ledersofa lediglich mit Farbe besprüht statt komplett durchgefärbt. Der weiter oben beschrieben Sitztest gibt noch einen zusätzlichen Hinweis auf die Lederqualität des Ledersofas.


Polstermöbel

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Oberstes Bild: Leather sofa and retro library (© photogl / fotolia.com)

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