Fettabsaugen – Hilfe bei

Fettabsaugen – Hilfe bei „Reiterhosen“

Mai 9, 2014
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Viele Frauen leiden unter sogenannten „Reiterhosen“. Dabei betrifft dieses Problem keinesfalls ausschliesslich übergewichtige oder ältere Damen. Auch schlanke Frauen können schon in sehr jungen Jahren ein ausgeprägtes Reiterhosensyndrom entwickeln.

Der medizinische Fachbegriff für das Reiterhosensyndrom lautet Lipödem und beschreibt eine besonders im Hüft-, Gesäss- und Oberschenkelbereich ausladende Gewebeansammlung. An diesen Stellen des Lipödems vermehren sich verstärkt Fettzellen in einer untypischen Weise. Von einem Lipödem können aber auch die Nackenpartie, die Ober- und Unterarme oder im späteren Verlauf der Erkrankung die Unterschenkel betroffen sein.

Männer sind von dieser Erkrankung nur selten betroffen; bei den Frauen werden als Ursache zum Beispiel gewisse hormonelle Veränderungen während der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vermutet. Da diese Erkrankung einen fortschreitenden Verlauf hat und keine Form des Übergewichts aufgrund ungesunder Lebensweise oder schlechten Essverhaltens darstellt, ist das Fettabsaugen, die Liposculpture, eine sehr gut geeignete Methode, um die unschönen Auswirkungen zu reduzieren oder zu beseitigen.


Das Fettabsaugen kann zur Wunschfigur führen. (Bild: © Daleen Loest - shutterstock.com)

Das Fettabsaugen kann zur Wunschfigur führen. (Bild: © Daleen Loest – shutterstock.com)


Liposculpture beseitigt „unschöne“ Rundungen und Fettpolster lang anhaltend

Reiterhosen lassen sich nicht durch Sport oder Diäten beseitigen. Sportliche Betätigung kann zur Reduktion der Reiterhosen und zur Straffung des Gewebes zwar sehr gut beitragen; da es sich aber um ein vermehrtes Zellwachstum handelt, kann das Lipödem nicht wegtrainiert werden. Das Fettabsaugen hingegen bietet für dieses Problem eine effiziente Lösung, indem die Fettzellen dauerhaft entfernt werden. Fettzellen, die mittels Fettabsaugen entfernt wurden, können sich in dieser Form nicht wieder regenerieren oder neu bilden.

Das Lipödem zeigt seine krankhaften und unschönen Auswirkungen nicht nur im äusseren Erscheinungsbild, sondern bringt auch andere unangenehme Begleiterscheinungen wie zum Beispiel häufiges Auftreten von Hämatomen bzw. spontan entstehenden Blutergüssen oder Schmerzen an den betroffenen Stellen mit sich. Die Liposculpture kann hier Linderung verschaffen. Die jeweiligen Chancen, Risiken und Grenzen einer solchen chirurgischen Massnahme, die auf jede Person individuell abgestimmt sein muss, sollten im Vorfeld sehr gut bedacht und mit dem behandelnden Arzt sorgfältig besprochen werden.

Bei den Möglichkeiten und Grenzen dieses Eingriffs spielen viele verschiedene weitere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel das Alter oder der allgemeine Gesundheitszustand der an einem Lipödem leidenden Person. Da jede Betroffene nur individuell behandelt werden kann, vermag auch nur ein Arzt, der mit dem Fettabsaugen gut vertraut ist, letztendlich zu beurteilen, inwieweit die Liposculpture für die jeweilige Patientin empfehlenswert ist.

Nachbehandlung und Risiken beim Fettabsaugen

Behandelt werden können Personen in einem Alter zwischen 18 und 70 Jahren. Reiterhosen können sich auch bei sehr jungen Mädchen in der Pubertät herausbilden. Für sehr junge Frauen empfiehlt es sich, hier erst einmal auf die sportlichen Trainingsmethoden zur Modulation bestimmter Körperregionen zurückzugreifen. Bei älteren Personen ist eine „schlechtere“ Wundheilung als bei jüngeren zu bedenken.

Da es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, müssen etwaige Vorerkrankungen, etwa des Herz-Kreislauf-Systems oder des Immunsystems, Allergien auf bestimmte Wirkstoffe usw. bedacht und gegebenenfalls ausgeschlossen werden. Dazu erstellt der Arzt in einem Vorgespräch eine sogenannte Anamnese. Gewisse Risiken bleiben aber immer bestehen.



So kann es zu leichten Komplikationen wie zum Beispiel Schwellungen, Blutergüssen und wenige Tage anhaltenden Taubheitsgefühlen kommen. Schwerer wiegende Komplikationen während oder nach der Operation, wie zum Beispiel eine allergische Reaktion auf das Betäubungsmittel, Thrombosen, starke Blutungen oder Embolien, sind bei sorgfältiger Voruntersuchung durch den Arzt nahezu ausgeschlossen.

Nach dem Eingriff werden bestimmte Massnahmen zur Nachbehandlung notwendig. Hierzu gehören zum Beispiel das Tragen einer Kompressionshose und möglicherweise eine Lymphdrainage. Die Kompressionshose dient dazu, dass sich das Gewebe wieder festigen kann, und gewährleistet auch einen Schutz vor einer Thrombose. Bei der Lymphdrainage wird überschüssige Lymphflüssigkeit im Gewebe reduziert.

Auch eine anschliessende Physiotherapie zur weiteren Stärkung des Gewebes kann angezeigt sein. Die Massnahmen zur Nachbehandlung richten sich ebenfalls nach der jeweiligen Konstitution der Patienten und werden mit dem behandelnden Arzt schon vor Beginn der Behandlung besprochen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff wird der Patient über den Ablauf und die möglichen Folgen sowie Risiken vor der Operation gründlich aufgeklärt und hat zu diesen Massnahmen schriftlich sein Einverständnis zu geben.


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Oberstes Bild: © Alfredo Schaufelberger – shutterstock.com

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