Folieren als preisgünstige Alternative zu Umschlägen

Folieren als preisgünstige Alternative zu Umschlägen

April 16, 2014
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Auch in Zeiten des Online-Shoppens empfangen sehr viele Bürger und Bürgerinnen noch „richtige“ Kataloge, insbesondere von Modemarken und -shops. Diese Kataloge, vor allem dickere, werden sehr selten in Umschlägen oder anderen undurchsichtigen Verpackungsmaterialien verschickt. Meist sind sie in eine Art Folie eingeschweisst, sie wurden foliert. Diese Art der Verpackung nennt man „Folieren“.

Folieren bedeutet, wie der Name schon vermuten lässt, den betreffenden Artikel in eine Folie einzupacken, also sozusagen mithilfe der durchsichtigen Folie einzuschweissen. Folieren bietet eine Menge Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Einpacken und Versenden in handelsüblichen Umschlägen oder Kartons. Die Folie ist in der Herstellung relativ günstig, verglichen mit Papier oder ähnlichen Materialien. Mithilfe grosser Maschinen gelingt das Folieren ausserdem sehr schnell und in grossen Massen. Besonders Modeshops und andere Händler schicken den Kunden sehr gerne Kataloge nach Hause.

Einige hiervon werden schlicht vollkommen unverpackt versendet. Dies lässt das Papierprodukt jedoch häufig Schaden nehmen; die Seiten können einknicken, das Papier bei schlechtem Wetter, bei Regen oder Schnee etwa, auf- oder gar durchweichen. Allerdings sind Kataloge oftmals viel zu dick und zu schwer, um sie in Umschlägen zu versenden.

Eine einfache Option, um das Produkt vor äusseren Einflüssen zu schützen, bietet das Folieren. Da der Katalog, die Zeitschrift usw. in einer durchsichtigen Folie verpackt wurde, weiss der Empfänger auch sofort, was sich in der Sendung befindet. So muss das Produkt nicht erst geöffnet werden, um überhaupt zu wissen, was hier im Briefkasten landete. Die wasserfeste und -abweisende Folie schützt ausserdem hervorragend vor äusseren Umwelteinflüssen wie beispielsweise schlechtem Wetter. Durch das Folieren wird der Katalog oder die Zeitschrift zudem so fest zusammengepresst, dass es kaum möglich ist, einzelne Seiten durch das Einwerfen in den Briefkasten oder durch Lagerung bei der Post zu knicken oder anderweitig zu verunstalten.


Folieren eignet sich z. B. für Magazine. (Bild: @ naftizin - fotolia.com)

Folieren eignet sich z. B. für Magazine. (Bild: @ naftizin – fotolia.com)


Nicht nur Händler profitieren davon, wenn verschickte Kataloge und Zeitschriften foliert und dadurch vor äusseren Einflüssen und Zerstörungen geschützt werden. Auch in Kiosken und im Zeitschriftenhandel lassen sich immer häufiger Zeitschriften finden, die foliert im Regal stehen. Dies macht einen Verkauf der Ware wahrscheinlicher. Nicht selten nämlich werden Zeitschriften schon im Laden durchgeblättert und gewisse Seiten „herausgelesen“. Das nachfolgende Kaufen der Zeitschrift wird so häufig überflüssig. Sind die Zeitschriften jedoch foliert, so schliesst dies ein Lesen ohne vorherigen Kauf aus. Überdies gibt es, insbesondere für Kinder, auch Zeitschriften, die ein weiteres Produkt wie ein Spielzeug enthalten; dieses wird häufig durch Folieren an der Zeitschrift befestigt.

Die Folien gibt es zwar auch in diversen Farben, jedoch entscheiden sich die meisten für die schlichte, durchsichtige Variante, sodass dem Kunden durch einen Blick auf das Produkt sofort bewusst wird, was sich darin befindet.

Die Technik des Folierens wird hauptsächlich von grösseren Shops, Händlern usw. genutzt. Sie lassen das Folieren wiederum meist ausserorts von speziellen Unternehmen durchführen. Doch auch kleinere Unternehmen oder Privatleute können das Folieren für eigene Zwecke nutzen. Spezielle Lettershops bieten es besonders für kleinere Mengen, beispielsweise Broschüren oder ähnliches, an. Diese Lettershops gibt es sowohl im Internet als auch in Ladengeschäften vor Ort.

Die Vorgehensweise des Folierens ist jedoch überall nahezu identisch. Zwar besitzen grosse Firmen, die sich auf Verpackungen spezialisiert haben, riesige Maschinen, die eine Vielzahl an Katalogen, Zeitschriften usw. in relativ kurzer Zeit perfekt und massgenau folieren können. In kleineren Unternehmen und Lettershops wird dies dagegen meist von kleineren Maschinen oder teilweise auch in Handarbeit gefertigt. Je grösser die Menge an zu folierenden Produkten, desto geringer fällt natürlich auch der Stückpreis aus.

 

Oberstes Bild: @ naftizin – fotolia.com

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