Tattoo entfernen lassen: Neue Methoden machen es möglich!

Tattoo entfernen lassen: Neue Methoden machen es möglich!

April 16, 2014
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Sie haben sich ein Tattoo stechen lassen – und nun wünschen Sie es sich nur noch weg? Gründe dafür gibt es viele – zum Beispiel ein Tattoo, das vor Jahren angesagt war und heute out ist, oder eines, das aus Liebe entstand und heute der Verflossenen oder dem Verflossenen nicht mehr gerecht wird, weil der neue Lebenspartner irgendwie gar nicht darauf steht …

Das Tattoo entfernen zu lassen ist dann die beste Möglichkeit. Viel gab es schon darüber zu lesen, häufig nichts Gutes. Doch wie mit allen Geschehnissen im Leben: Negative Presse verkauft sich leichter, darum werden mehr schlechte als gute Nachrichten verbreitet. Natürlich ist es möglich, ein Tattoo entfernen zu lassen! Welche Möglichkeit für Sie dabei infrage kommt und wie das funktioniert, wird hier näher erläutert.

Sie sollten bei dem Vorhaben, Ihr Tattoo entfernen zu lassen, darauf achten, dass es sich bei dem Entferner um eine Fachperson handelt. Die Fachperson sollte Zertifikate nachweisen können, die sie für das Tattoo-Entfernen berechtigt. Es gibt Studios, die solche Entfernungen vornehmen, oder Kliniken, die sich auf die medizinische Lasertechnik spezialisiert haben. Zur Entfernung ist die medizinische Lasertechnik notwendig. Unter anderem lassen sich damit auch Permanent-Make-ups entfernen. Das betrifft vor allem Frauen, die sich dazu entschliessen, ein wechselbares Tages-Make-up aufzulegen, anstatt dauerhaft das gleiche zu tragen.


Nach dem Stechen wollen manche ein Tatttoo entfernen lassen. (Bild: @ Haramis Kalfar - fotolia.com)

Nach dem Stechen wollen manche ein Tatttoo entfernen lassen. (Bild: @ Haramis Kalfar – fotolia.com)


Der Laser Revlite von ConBio sorgt dafür, dass das Tattoo-Entfernen keine Narben hinterlässt. Ein wichtiges Argument, zu dieser Variante zu greifen! Denn Narbenbildung ist das häufigste Problem, nachdem ein Tattoo entfernt wurde. Narben belasten den Träger auch Jahre danach. So macht sich ein Wetterumschwung durch Narbenjucken oder Druckschmerz bemerkbar. Zudem sehen Narben nicht schön aus und Dritte erkennen sofort, dass hier einmal ein Tattoo gewesen sein könnte.

Dabei geht es gerade darum, dass nichts mehr an ein Tattoo erinnert, wenn das Tattoo rückstandslos entfernt wurde. Der Laser ist vor allem bei mehrfarbigen Tattoos sehr sinnvoll, denn durch die vier Wellenlängen, auch bekannt als Lichtfarben, entfernt der Laser das Tattoo wirkungsvoller. Seine guten Resultate erzielt der Laser aber nur, wenn mehrfach behandelt wird. In der Regel wird die Entfernung im 6- oder 8-Wochen-Rhythmus vorgenommen.

Besteht das Tattoo aus sogenannten Problemfarben wie Türkis, einem hellen Blau oder Grün, dann wird der Griff zum Picosekundenlaser nötig. Dieser gehört zu den Ultrakurzpulslasern. Die Technik besteht bereits seit 1982. Dem heutigen Modell ging der Farbstofflaser voraus. Dabei handelt es sich um Laserstrahlquellen, die Pulslaserlicht aussenden.

Ein Tattoo entfernen zu lassen ist nicht ganz schmerzfrei. Die Haut wird während der Entfernung gekühlt, damit die Schmerzempfindlichkeit gesenkt wird. Bei vernarbter und unebener Haut entstehen häufige natürliche zusätzliche Schwierigkeiten auf dem Weg, das Tattoo entfernen zu lassen. Darum wird beispielsweise bei der R0-Methode auf zusätzliche schmerzstillende Massnahmen gesetzt.



Es gibt die Möglichkeit, eine Anästhesie-Creme auf die betreffende Stelle aufzutragen. Auch ein Lokalanästheticum kann auf Wunsch des Patienten verabreicht werden, sodass Sie überhaupt nichts mehr von der Entfernung spüren. Vorbehandelt wird in diesem Fall mit einem CO2-Laser, um den Abbau der Pigmente zu beschleunigen. Bei der Behandlung entstehen Gasblasen. Diese lassen sich mit einer Flüssigkeit schneller reduzieren, damit die Laservorgänge intervallartig vorgenommen werden können. Damit kann so ziemlich jede Art von Tattoo entfernt werden.

Schneller geht es auch mit der R20-Methode. Hier werden in einer Sitzung drei Behandlungsvorgänge durchgeführt, was dafür sorgt, dass Sie nach 6 bis 8 Wochen nur ein weiteres Mal wieder kommen müssen – in seltenen Fällen mehr als zweimal. Die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungsvorgängen beträgt 20 bis 30 Minuten.

Wichtig ist, sich zuvor ausführlich von der Fachperson beraten zu lassen. Denn nur sie kann letztlich sagen, welche Methode bei einem einzelnen Tattoo wirklich die sinnvollste ist.

 

Oberstes Bild: @ Halfpoint – fotolia.com

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