Tattoo entfernen - mit Geduld und der richtigen Methode zum Erfolg

Tattoo entfernen – mit Geduld und der richtigen Methode zum Erfolg

April 17, 2014
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Tattoos sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Sie zieren die verschiedensten Körperteile der unterschiedlichsten Menschen. Was ist jedoch, wenn an dem vor längerer Zeit gestochenen Tattoo kein Gefallen mehr gefunden werden kann oder sich die Lebensumstände so geändert haben, dass das damals so geliebte Tattoo nun nicht mehr ins neue Leben passt?

Viele Menschen bereuen ihre Entscheidung für ein Tattoo und wünschen sich nichts sehnlicher, als diese Entscheidung rückgängig zu machen.

Tattoo entfernen ganz und ohne Rückstände?

Bevor Sie sich für die Entfernung eines Tattoos entscheiden, sollten Sie sich allerdings bewusst machen, dass eine Tätowierung immer noch eigentlich „für die Ewigkeit“ gedacht ist. Eine Entfernung dieses festen Körperschmuckes ist immer sehr langwierig. Des Weiteren kann die Entfernung eines Tattoos auch schmerzhaft ausfallen. Jede Möglichkeit, ein Tattoo entfernen zu lassen, hat ihre eigenen, individuellen Nachteile und eignet sich somit nicht für jeden.

Methoden für die Entfernung eines Tattoos

Um ein Tattoo zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bekannte Angebote zur Beseitigung des ungewünschten Körperschmuckes sind:

Chirurgische Entfernung

Diese Methode gilt als die gründlichste und schnellste Möglichkeit, um ein Tattoo zu beseitigen, benötigt allerdings auch den grössten Aufwand. Im Rahmen einer Operation, in den meisten Fällen unter Vollnarkose, wird die tätowierte Körperstelle/Hautpartie herausgeschnitten. Nun muss die Haut gedehnt werden, damit die Wunde ohne Probleme wieder zusammengenäht werden kann. Dieser Eingriff ist relativ unkompliziert und schnell vollzogen.


Will man ein Tattoo entfernen, ist die richtige Methode gefragt. (Bild: Kristin Gruendler - fotolia.com)

Will man ein Tattoo entfernen, ist die richtige Methode gefragt. (Bild: Kristin Gruendler – fotolia.com)


Vorteil dieser Behandlung ist die komplette Entfernung des Tattos. Eine Narbe bleibt von der Operation zurück. Diese kann anschliessend noch behandelt werden, sodass sie milder und schwächer wird, jedoch kann die Narbe nicht vollständig entfernt werden. Ein Nachteil ist, dass das Tattoo eine maximale Grösse nicht überschreiten darf. Ist das Tattoo zu gross, können die umliegenden Hautpartien nicht ausreichend gedehnt werden. Die Wunde kann so nicht geschlossen werden. Zusätzlich zu diesem Nachteil gibt es auch noch die üblichen Risiken, welche jede Operation mit sich bringt.

Mit Laser Tattoo entfernen

Die wohl bekannteste Möglichkeit ist die Tattoo-Entfernung mittels Laser. Diese hat sich gegenüber anderen Alternativen in den letzten Jahren stark durchgesetzt. Bei dieser Behandlung werden die Farbpigmente unter der Haut – gemeint sind hiermit die Farbpigmente, aus denen sich das Tattoo zusammensetzt – mit einem Laserstrahl erhitzt. Der Laserstrahl ist ein Strahl von sehr stark gebündeltem Licht, welcher direkt auf die betroffenen Stellen gerichtet wird. Ziel ist es, in kürzester Zeit eine so starke Erhitzung der einzelnen Farbpigmente zu erzielen, dass eine explosionsartige Verbrennung entsteht.

Die beschädigten/verbrannten Zellen der Haut enthalten unter anderem die Farbpigmente des Tattoos. Sie werden im Laufe der Zeit über das Blut und die Lymphflüssigkeiten des Körpers eigenständig abtransportiert werden.

Der Vorteil bei dieser Methode zur Tattoo-Entfernung ist die geringe Narbenbildung. Diese ist darauf zurückzuführen, dass die Verbrennung direkt in der Haut entsteht und somit nicht die darüber liegenden Hautschichten entfernt werden müssen.



Waterjet-Cutting

Bei dieser Methode wird ein starkkonzentrierter Wasserstrahl genutzt, um die betreffende Hautstellen aufzuschneiden. Die Farbpigmente werden freigelegt und können mit dem schon zuvor genutzten Wasserstrahl beseitigt werden. Der Wasserstrahl spült die Farbpigmente aus der Haut herraus.

Dieses Verfahren kann nur von wenigen Experten ausgeführt werden. Es handelt sich hier um einen medizinischen Eingriff, der meistens die Vollnarkose voraussetzt. Dies bringt bekannte Risiken mit sich. Vorteil dieser Methode ist die geringe Narbenbildung.

Chemisches Peeling

Beim chemischen Peeling wird die Haut mit Hilfe einer chemischen Substanz behandelt. Die oberen Hautschichten lösen sich im Laufe dieser Behandlung, was zur Folge hat, dass die Farbpigmente des Tattoos freigelegt werden. Diese können durch Auftragen eines chemischen Mittels, einen Wasser- oder Sandstrahl entfernt werden. Nachteil dieser Behandlung ist, dass auch die umliegenden Hautpartien angegriffen werden. Es besteht zudem die Gefahr, dass die behandelten Hautpartien etwas heller werden.


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Oberstes Bild: sspice – fotolia.com

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