Vorhänge – Varianten, Material und Anbringung

Vorhänge – Varianten, Material und Anbringung

April 16, 2014
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Vorhänge gelten als Gestaltungsmittel, die das Raumgefühl sehr stark beeinflussen können. Sie können das Fenster ganz oder auch teilweise bedecken, wodurch man vor ungewünschten Blicke von aussen geschützt wird. Vorhänge sollen zudem vor Licht, Lärm und auch Staub schützen.

Ausserdem können sehr dicht gewobene Vorhänge vor Zugluft schützen. Die Fensterdekorationen teilen sich zahlreiche Funktionen mit den Sonnenschutzanlagen.


Die verschiedenen Arten von Vorhängen

Es gibt unterschiedliche Formen von Vorhängen. Je nach Mode wechseln die Länge, Materialwahl und auch die Farbe. Vorhänge können als Fertigware in Standardmassen angefertigt werden und dann im Selbstbedienungsladen selbst gekauft werden. Bei einem Raumausstatter können Vorhänge individuell entworfen und angefertigt werden.

Ein Vorhang kann auch eine Gardine bilden. Lamellen- und Flächenvorhänge sind die moderneren Formen von Gardinen. Zudem gibt es auch noch Fadengardinen, welche aus glatt fallenden Fäden bestehen. Eine etwas in Vergessenheit geratende Form ist die anspruchsvolle Raffgardine. Um die Raumatmosphäre aufzulockern, empfehlen sich Freihanddekorationen, welche nur locker über eine Stange gelegt werden. Dazu empfehlen sich vor allem einfache Vorhänge. Wenn die Dekorationen direkt am Fensterflügel befestigt sind, spricht man von Scheibengardinen oder auch Scheibenhänger. Diese werden mit Klemmstangen oder auch Vitragenstangen aufgehängt.


Vorhänge sind fester Bestandteil der Wohnungseinrichtung. (@ Konstantin Yuganov - fotolia.com)

Vorhänge sind fester Bestandteil der Wohnungseinrichtung. (Konstantin Yuganov – fotolia.com)


Das verwendete Material

Das Angebot an verschiedenen Dekostoffen ist kaum zu überschauen. Es kommen sowohl Kunstfaser als auch Leinen, Seide oder auch Baumwolle zum Einsatz. Die Warenbreite von Dekostoffen sind 140 cm, bei transparenten 280 bis 300 cm. Sollte die Warenbreite nicht ausreichen, kann man die Ware auch aufrecht verarbeiten. Somit verlaufen die Kettfäden senkrecht. Bei einer solchen Verarbeitung kann man beliebig viele Bahnen aneinander nähen. Deswegen spricht man auch von Bahnenware.

Da bei den halbtransparenten und transparenten Stoffen die Verbindungsnähte sehr störend sind, geht der Trend immer mehr zu Ware, welche verstürzt verarbeitet ist. Des Weiteren sind gewebte, geknotete, beflockte, bestickte oder auch geklöppelte Gardinenstoffe sehr beliebt. Beispiele dafür sind Musselin, Tüll oder auch Bobinet.

Um die potenzielle Brandgefahr höchst niedrig zu halten, werden schwer entflammbare Stoffe immer bedeutender. Die wichtige Baunorm dabei ist die Baustoffklasse DIN 4102. Dabei unterscheidet man zwischen aufgerüsteten Stoffen, denen man diese Eigenschaft erst nachträglich gegeben hat, und Stoffen, die aus schwer entflammbaren Fasern bestehen.

Die Befestigungsarten

Die einfachste Methode für die Befestigung von Fensterdekorationen ist eine normale Gardinenstange. Bei Gardinen wird oben ein Gardinenband aufgenäht. An diesem Band werden Haken eingeschlauft, welche an den Ringen befestigt werden, die nun über die Stange laufen.

Bei Vorhängen ist eine solche Vorrichtung zum Aufhängen bereits vorhanden. Eine Gardinenstange kann aus Holz, Kunststoff oder auch Metall bestehen und vielfältig verziert sein. Die Stange kann auch durch ein dünnes, gespanntes Stahlseil ersetzt werden. Um die Gardinen zu befestigen, können alternativ auch Schlaufen aus dem Material der Gardinen verwendet werden. Solche Schlaufengardinen liegen meist einige Zentimeter breit auf der Gardinenstange auf. Dann können die Gardinen oder auch Vorhänge ganz einfach über die Stange gezogen werden.

Um die Vorhänge oder auch Gardinen auf- und zuzuziehen, werden Schleuderstäbe verwendet. Diese Stäbe werden zum Beispiel am ersten Gardinenring befestigt. Eine solche Form der Bedienung ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um einen empfindlichen, hochwertigen Stoff handelt, der schnell ausfransen kann. Eine Alternative dazu ist eine Schnurzugschiene. Dabei befindet sich an einer Seite eine Endlosschnur, die einen Zugwagen bewegt. Fast identisch funktionieren auch Elektrozugschienen.

 

Oberstes Bild: Mihalis A. – fotolia.com

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